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18. März 2026

Isländische Lehrerinnen besuchen im Rahmen eines EU-Jobshadowings unsere Schule

Vom 8. bis 11. März 2026 begrüßten wir drei Kolleginnen aus Island zu einem von der Europäischen Union geförderten Jobshadowing. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, wie die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im schulischen Alltag erfolgreich gestaltet werden kann.

Nach ihrer Ankunft am Sonntagnachmittag mit dem Zug aus Amsterdam bezogen die Gäste ihre Ferienwohnung und nutzten die Gelegenheit für einen Einkauf in einem nahegelegenen niederländischen Supermarkt. Am Abend fand ein gemeinsames Essen mit dem Koordinator für internationale Zusammenarbeit, Heinz-Georg Beckmann, sowie der Leiterin des Europateams, Ruth Wehner, statt.

Der Montag begann mit einer offiziellen Begrüßung durch die Schulleiterin Britta Stroot und Heinz-Georg Beckmann, gefolgt von einem ausführlichen Schulrundgang und ersten Unterrichtsbesuchen in verschiedenen Klassen. So gewannen die drei Gäste bereits einen guten Einblick in unsere schulische Arbeit. Ein Stadtrundgang durch Nordhorn sowie ein gemeinsames Abendessen rundeten den Tag ab.

Die Teilnahme der Kolleginnen am Dienstag am Sprachentag war für sie ein Highlight. Die ganztägige Veranstaltung gab ihnen einen guten Einblick, aus wie vielen Ländern sich unsere Schülerschaft zusammensetzt. Sie boten selbst einen Workshop zur isländischen Sprache an. Am Nachmittag stand ein Ausflug nach Bad Bentheim auf dem Programm. Nach einem Ausblick vom Isterberg auf die Weite der Grafschaft Bentheim ergab sich von der Burg ein weiterer interessanter Blick, begleitet von gutem Essen.

Am Mittwoch führte der Weg die Gäste zum Evangelischen Gymnasium Nordhorn. Dort stand ebenfalls die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund im Fokus. Herr Gastler und Frau Gerhardt erläuterten zunächst das Vorgehen der Schule, anschließend durften die Isländerinnen am Deutschunterricht teilnehmen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und einer abschließenden Feedbackrunde traten sie von Bad Bentheim aus die Rückreise nach Amsterdam an.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucherinnen von der Stadt Nordhorn, dem vielen Wasser in der Stadt und dem lebendigen Treiben auf den Straßen. Da die drei in der isländischen Hauptstadt Reykjavík derzeit mit gut 145.000 anderen Menschen leben, sind sie das Leben in der Stadt gewöhnt. Auch der engagierten Arbeit an der Schule und dem innovativen Konzept des Sprachentages konnten sie viel abgewinnen und sind mit zahlreichen Ideen nach Island zurückgekehrt.

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