15. Mai 2025
Carla Pilgrim in Lyon und Saint-Arnoult-en-Yvelines (Frankreich)
Mein Name ist Carla, ich bin 22 Jahre alt und mache eine Ausbildung als Fachinformatikerin für Systemintegration. Mein Erasmus-Programm in Frankreich war eine spannende und lehrreiche Zeit, die mir viele neue Eindrücke und Erfahrungen gebracht hat. Ich war für meine Ausbildungsfirma Krone in verschiedenen Regionen unterwegs: Lyon, Saint-Arnoult-en-Yvelines und in der Normandie. Schon vor der Abreise habe ich mich vorbereitet und Termine mit den Key Usern vor Ort vereinbart, um gemeinsam zu planen, welche Aufgaben anstehen und welche Materialien ich mitnehmen muss.






Die Anreise nach Lyon war lang - ich bin rund zehn Stunden mit dem Auto gefahren und habe unterwegs in Nancy übernachtet. In Lyon wurde ich sehr herzlich empfangen, was mir den Einstieg erleichtert hat. Am Anfang habe ich mir einen Überblick über die IT-Infrastruktur verschafft und direkt einen Plan für den Austausch der Hardware erstellt, den ich in den folgenden Tagen Schritt für Schritt umgesetzt habe. Nach 1,5 Wochen in Lyon bin ich weiter nach Saint-Arnoult-en-Yvelines und in die Normandie gefahren, wo ich die restlichen 2,5 Wochen meines Praktikums verbracht habe. Dort habe ich, genauso wie in Lyon, die Netzwerktechnik ausgetauscht und IT-Support geleistet. Die Aufgaben und der Arbeitsablauf blieben ähnlich, sodass ich meine Erfahrungen aus Lyon direkt einbringen konnte und die Projekte vor Ort erfolgreich abschließen konnte.
Die größte Herausforderung war für mich zunächst das Alleinsein und die Verantwortung, die ich vor Ort übernehmen musste. Mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt und bin an den Aufgaben gewachsen. Ich hatte mir den Auslandsaufenthalt definitiv schwieriger vorgestellt als er letztendlich war. Viele meiner anfänglichen Sorgen haben sich vor Ort schnell gelegt, da ich gut aufgenommen wurde und die Zusammenarbeit mit den Kollegen unkompliziert und angenehm verlief. Entgegen vielen Erwartungen gab es sprachlich kaum Probleme: Viele Kollegen konnten gut Englisch, einige sogar Deutsch, und notfalls hat auch der Google Übersetzer geholfen, in der Arbeit sowie außerhalb. Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist das gemeinsame Essen - die Franzosen genießen ihre Mahlzeiten und das hat mir sehr gefallen.
Insgesamt hat mich der Aufenthalt persönlich und fachlich weitergebracht. Ich habe gelernt, selbstständig Lösungen zu finden, Verantwortung zu übernehmen und bin dadurch selbstbewusster geworden. Der Austausch hat meinen Horizont erweitert und ich kann ein Erasmus-Programm in Frankreich jedem empfehlen, der Lust auf neue Erfahrungen hat.
