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02. November 2023

Karina Yevgrashina in St. Julians

Hallo zusammen, mein Name ist Karina 🙂 Ich bin 20 Jahre alt, ich bin KBS-Schülerin und meine Schulform ist Kaufmännische Assistentin mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz und ich war die Glückliche, die am Erasmus+ Projekt teilnehmen und mein vierwöchiges Praktikum in Malta machen konnte. Ich hatte eine riesige Auswahl an Ländern, mit denen unsere Schule kooperiert und in denen ich Erfahrungen sammeln konnte, aber meine Wahl fiel auf Malta. Malta hat aufgrund seiner geografischen Lage, der Amtssprache Englisch und seines warmen Klimas mein Interesse geweckt.

Meine Praxis begann Mitte September und dauerte genau einen Monat. Ich kam am Wochenende in Malta an und verbrachte es mit meinen Klassenkameraden, um die Insel zu erkunden. Am Montag der darauffolgenden Woche gingen wir alle zur ESE – European School of English, wo wir herzlich empfangen und ausführlich erzählt wurde, was uns in diesem Monat erwarten würde. Ich habe mein dreiwöchiges Praktikum an derselben Schule in der Verwaltungsabteilung absolviert. Ich war die Assistentin von Simon, dem gleichen Mann, der für die Auszubildenden in Malta verantwortlich ist. Zu meinen täglichen Aufgaben gehörten Aufgaben wie:

– Durchführung administrativer Arbeiten

– Sprachschüler willkommen heißen

– Vorbereitung von Dokumenten im Zusammenhang mit Praktika

– Einführungsvorträge über den Aufenthalt in Malta geben

– Kontaktaufnahme mit Organisationen und Studentenorganisationen.

Meine Arbeitszeiten waren in der Regel von 9 bis 16 Uhr. Neben diesen Arbeitsstunden hatte ich auch Pausen, die meist etwa 30 bis 45 Minuten dauerten. Ich nahm an allen möglichen Treffen mit ausländischen Studenten teil und besuchte verschiedene Organisationen, bei denen Studenten ihr Praktikum absolvierten. Daneben habe ich viel Arbeit am Computer geleistet, dabei alle möglichen studentischen Unterlagen ausgefüllt, ihre Verträge vorbereitet und auch die Vorstellungsgespräche geführt.

In der letzten Woche in Malta habe an einem Sprachkurs teilgenommen. Am ersten Tag machten meine Klassenkameraden und ich einen Sprachtest, der unser Sprachniveau ermittelte. Anschließend wurden wir in verschiedene Klassen geschickt, wo wir die nächsten fünf Tage damit verbrachten, Englisch zu lernen und neue Leute kennenzulernen. Wir hatten zwei Unterrichtsstunden pro Tag, die eineinhalb Stunden dauerten und an die sich eine halbstündige Pause anschloss. Ich mochte meine Lehrerin wegen ihrer außergewöhnlichen Lehrfähigkeiten und meine Klassenkameraden wegen ihrer Offenheit sehr. Wir sind alle ein kleines, freundliches Team geworden. Wir haben viel geredet, was unsere Sprachkenntnisse verbessert hat. Außerdem haben wir einen großen Schwerpunkt auf Grammatik gelegt, bei dem wir lernten, wie man schreibt und sich ausdrückt, Höraufgaben erledigten und einfach verschiedene Grammatikregeln im Allgemeinen lernten.

Während meines Aufenthalts in Malta lebte ich unabhängig in einer von der Schule zur Verfügung gestellten Wohnung. Dies war meine erste Erfahrung mit einem Alleinleben, in dem ich für mich selbst verantwortlich sein musste. In meiner Wohnung lebten auch acht andere Mädchen und alle kamen aus verschiedenen Ländern, was sehr cool und interessant war. Unsere Wohnung hatte fünf Schlafzimmer, in denen immer zwei Mädchen wohnten. Ich lebte mit einer Französin zusammen, die meine enge Freundin wurde und es bis heute geblieben ist. Wir haben sehr schnell eine gemeinsame Sprache gefunden und selbst die Sprachbarriere, auf die wir manchmal aufgrund unterschiedlicher Englischkenntnisse stießen, hinderte uns nicht daran, zu kommunizieren und Zeit miteinander zu verbringen.

In meiner Freizeit traf ich mich meist mit Freunden, die ich bereits auf Malta kennengelernt hatte und verbrachte Tage mit ihnen. Ich besuchte die Strände, genoss das warme Wetter und das azurblaue klare Wasser. Ich reiste in verschiedene Städte Maltas und erkundete die Kultur und den Lebensstil der Ausländer. Ich machte Picknicks in Ufernähe und genoss die Atmosphäre, das Meeresrauschen und die Sonnenuntergänge.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass dies eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens war, die ich erleben durfte. Durch meinen Aufenthalt in Malta habe ich einiges gelernt, meine Komfortzone wurde verlassen, ich habe viele neue und interessante Menschen kennengelernt, mit denen ich bis heute in engem Kontakt stehe, ich bin geistig gereift und verantwortungsbewusster und intelligenter geworden. Außerdem wurden meine Sprachkenntnisse verbessert. Seit meiner Rückkehr nach Hause habe ich neue Ziele, die ich verfolgen möchte, und eine klarere Vorstellung davon, was ich in Zukunft tun möchte.

Ich bin meiner Berufsschule und dem Erasmus+ Projekt sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, solch eine wundervolle Erfahrung zu machen. Ich bin ehrlich zu Ihnen, ich vermisse Malta und die Menschen, die ich dort treffen durfte, wirklich.

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